Erleben Sie außergewöhnliche mallorquinische Kunst in der Fundació Pilar y Joan Mi
Bis zum 27. September wird eine Ausstellung in der Fundació Pilar y Joan Miró über den mallorquinischen Bildhauer und zeitgenössischen Maler Miquel Barceló veranstaltet. Barceló wurde 1957 in Felanitx, Mallorca geboren und besaß dort lange Zeit eine wunderschöne Mallorca Immobilie. Er studierte an der Kunsthochschule in Palma de Mallorca sowie an einer Kunstakademie in Barcelona. Barceló ist bekannt für seine realistische und abstrakte Kunst. Zu den neuesten Werken des Mallorquiners gehört unter anderem das polychromatische Wandgemälde aus Keramik, welches sich in der berühmten La Seu Kathedrale in Palma de Mallorca befindet. Für die Beendigung seines Werkes, das im Jahre 2007 eingeweiht wurde, benötigte er insgesamt vier Jahre.
Ein weiteres beeindruckendes Projekt sind des Weiteren seine Werke am Genfer UN-Gebäude. Dort dekorierte er die Menschenrechtshalle mit insgesamt 35.000 Kilogramm Farbe und schuf eine Grotte mit mehrfarbigen, von der Decke hängenden, Stalaktiten. Seine Kunst ist bekannt für ihre außergewöhnliche Vielseitigkeit sowie Originalität und wird daher verglichen mit anderen erfolgreichen spanischen Künstlern, wie Pablo Picasso, Joan Miró sowie Antoni Tapies ebenso wie mit außergewöhnlichen europäischen Künstlern, wie Francesco Clemente und Anselm Kiefer. Er wurde inspiriert von vielen Reisen nach Paris und Afrika, insbesondere Mali, wo er eine Immobilie besaß.
Die Ausstellung \"Barceló antes de Barceló, 1973-1982” – Der Barceló vor dem Barceló, zeigt eine Auswahl an Miquel Barcelós frühen und zumeist unbekannten Stücken, die zwischen 1973 bis zum Jahr 1982 erstellt wurden. 1982 war das Jahr an dem er an der Kassel Documenta teilnahm, welche ihm zu Weltruhm verhalf. Insgesamt sind rund einhundert Werke von ihm ausgestellt. Viele von diesen Stücken werden im Rahmen der Exposition erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Werke weisen einige für Barcelós künstlerische Laufbahn repräsentative Züge auf und sind zumeist von Barcelós persönlicher Kollektion sowie von diversen öffentlichen und privaten Institutionen in Spanien und Frankreich und privaten Sammlungen. Die Ausstellung besteht aus sechs Abschnitten: Bestiarium, Vanitas, experimentelle Poesie, Bücher, Portraits und Selbstbildnisse sowie Landschaftselemente.
Joan Miró war ein surrealistischer Maler, Bildhauer, Grafiker und Keramiker aus Katalonien, der circa 40 Jahre lang in Cala Major lebte und arbeitete und dort eine wunderschöne Mallorca Immobilie besaß. Seine Mutter stammte aus Sóller, Mallorca sein Vater war Katalane. Nach seinem Tod im Jahre 1983 wandelte seine Ehefrau Pilar Miró das Haus der beiden in eine Kunstgalerie um. In der Galerie befinden sich unter anderem eine Kollektion von Joan Mirós Malereien, Zeichnungen und Skulpturen sowie eine Bibliothek und ein Auditorium. Die Kunst Joan Mirós wurde vom Kubismus inspiriert und weist Einflüsse des Fauvismus aus. Durch seine diversen Aufenthalte in Paris kam er mit den dort vorherrschenden Kunstströmungen in Kontakt. Während seines ersten Aufenthaltes in der französischen Hauptstadt im Jahre 1919 suchte er Pablo Picasso in dessen Atelier auf, der ihm ein Selbstbildnis abkaufte. Weitere Künstler, die Mirós Kunst beeinflussten waren unter anderem Paul Cézanne, Henri Matisse sowie Vincent van Gogh.



















