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Entdecken Sie das kulturelle Erbe der Mauren auf Mallorca


Die Mauren herrschten auf der Insel von 902-1229. Der maurischen Invasion folgten wirtschaftlicher Wohlstand, kulturelle Bereicherung sowie neue technische Systeme, wie zum Beispiel windbetriebene Wasserpumpen. Die für die Zeit hochentwickelte arabische Bewässerungskunst ist heute noch in den Terrassenkulturen Estellencs sowie Banyalbufars zu bewundern.

Die Araber hatten eine für damalige Zeiten moderne Gartenkultur, wie die Gärten von Alfabia und Raxaaber bezeugen. Viele Städtenamen weisen noch auf die arabische Vorherrschaft hin. Ortsnamen wie Binnissalem, Andratx, Algaida sowie Fornalutx sind maurischen Ursprunges. Auf der anderen Seite war die 300 Jahre andauernde arabische Herrschaft gezeichnet von machtpolitischen Auseinandersetzungen von Seiten der arabischen Königshäuser.

Zunächst war die Insel dem Herrschaftsbereich des maurischen Königs von Cordoba zugeordnet. Im Jahre 1015 gewann der arabische König die Vorherrschaft und Mallorca wurde Teil des Königreichs Denia im Süden Spaniens. Ein selbstständiges Königreich wurde Mallorca erst unter König Moxabir, der von 1093 bis zum Jahre 1114 herrschte. Die ständigen Piratenübergriffe der arabischen Besatzer im Mittelmeer führten dazu, dass katalonische und italienische Truppen mit der Unterstützung des Grafen von Barcelona Palma im Jahre 1115 besetzten. Darüber hinaus stürzten Sie den damaligen mallorquinischen König Burabe, plünderten und befreiten circa 30.000 Christen.

Auf der ganzen Insel befinden sich wenige, jedoch beeindruckende Überreste maurischer Kunst. Eines der bedeutendsten Bauobjekte sind die arabischen Bäder im Zentrum der Hauptstadt Palma de Mallorca, die sich inmitten der traumhaften Mallorca Immobilien der Altstadt befinden. Die Bäder bestanden ursprünglich aus einem weitläufigen Komplex, von dem jedoch nur der Raum für heiße Bäder sowie der angeschlossene Aufenthaltsraum mit rechteckiger Grundfläche erhalten sind. Der Hauptsaal der Arabischen Bäder ist quadratisch angelegt und beinhaltet zwölf, in hufeisenform angereihte Säulen.

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit Mallorcas, die Kathedrale La Seu, wurde auf der Stelle errichtet, auf der einst eine Moschee stand. Die Moschee wurde im Laufe des Baus der Kathedrale nach und nach abgerissen.

In Gedenken an die Reconquista und die Kämpfe zischen den maurischen sowie den christlichen Truppen zwischen dem 8. und 15. Jahrhundert wird jährlich die Fiesta de „Moros y Cristianos“ abgehalten. Die Feiern werden in vielen Gegenden Spaniens, jedoch hauptsächlich in der Region um Valencia abgehalten. Unter anderem in Port de Sóller auf Mallorca, in der Nähe traumhafter Mallorca Immobilien, werden die Überfälle maurischer Piraten, der sogenannten Korsaren, nachgestellt.

Im Rahmen der Fiestas werden die Teilnehmer in zwei Gruppen, Mauren und Christen, eingeteilt. Die Darsteller der Christen tragen häufig Metallausrüstungen mit Pelzbesatz sowie mittelalterliche Helme und reiten während der Umzüge auf Pferden. Die Gruppe der Mauren treten mit Säbeln auf und reiten auf Kamelen und Elefanten. Die Feiern werden zelebriert unter anderem mit Umzügen, Feuerwerken und mittelalterlicher Musik. Das Ende der Fiestas bildet ein nachgestellter Kampf um eine Burg, dessen Höhepunkt die Ergebung des Befehlshabers der Mauren an die Christen bildet.

Die bekanntesten Spektakel der Moros y Cristianos werden jährlich im Alcoi abgehalten, wo der Legende nach der Heilige Georg den Christen erschienen und zur Hilfe gekommen ist. Weitere sehenswerte Fiestas finden unter anderem in den Ortschaften El Campello statt, wo die Landungen der Mauren mit Schiffen nachgespielt werden sowie in Villena, wo insgesamt rund 12.000 Darsteller teilnehmen. Die älteste Fiesta gibt es in Caudete, in der Provinz Albacete. Die wird jährlich seit dem 1558 abgehalten.